Philosophische Essays
Der Essay (von französisch: essayer – probieren, testen, versuchen) ist eine der freiesten Schreibformen, die man sich denken kann. Es soll primär versucht werden, über ein Thema oder eine
Fragestellung intensiv nachzudenken und die wesentlichen Erkenntnisse dieses Nachdenkens auf Papier zu bringen.
Als Thema oder Fragestellung ist fast alles möglich. Alles, worüber man philosophisch nachdenken kann (und das ist ja so ziemlich alles!), kommt in Frage. Selbst, wenn das Thema oder die
Fragestellung vorgegeben ist, kann man sich in der Regel immer noch aussuchen, welche Teilaspekte man besonders beleuchten will.
Denn obwohl der Essay philosophisch sein soll (und damit nicht bloß wilde Thesen, sondern auch tragfähige Begründungen enthalten soll!), muss keine streng wissenschaftlich vollständige Erörterung
des Themas vorgelegt werden. Erwartet wird, dass man ein Thema individuell beleuchtet, also auch Beispiele aus der eigenen Erfahrungs- und Wissenswelt einfließen lässt; wie so oft genügt es ebensowenig,
sich bloß auf Autoritäten zu berufen (z.B. „Gott existiert, weil die Bibel/der Koran/usw. das sagen“), wie es nicht genügt, ausschließlich Erfahrung als Argument anzusetzen.
Authentizität
Die strukturelle Unmöglichkeit von Authentizität
Beleidigung
Beleidigungs- und Kränkungskult des Westens als Ausdruck der Ohnmacht
Destruktion
Philosophie der Destruktion – Entzweien, Zerlegen, Abschaffen
Geld
Die Symbolik des Geldes
Die Hoffnung
als eine Hauptquelle unserer Freuden.
Individualismus
Entwicklung zur vorherrschenden Gesellschafts-Ideologie
Das Sein
Wahrnehmung als Schlüssel zur Existenz
Skepsis
als eine Position des Nicht-Wissens. Soll ich skeptisch sein?
Veganer
als moralische Totalitaristen
Wahrheit
Was ist Wahrheit? Gibt es sie noch?
Der Utilitarist,
das Gute und die Pflicht, die Welt zu verbessern
Widerstand
Kleine Grammatik des Widerstands